Aktuelles
Januar 2013 - Weitere vernetzte Angebote
Die
vernetzten Angebote wurden erweitert. Neu hinzugekommen sind - um die größeren Angebote zu nennen - das digitale Baltische biografische Lexikon, die Editionsvorhaben zu den Erich-Mühsam-Tagebüchern, den Plenarsitzungsprotokollen der Preußischen Akademie der Wissenschaften und dem Spranger-Hadlich-Briefwechsel;
Nachweise von Künstlern und Käufern bei den nationalsozialistischen "Großen Deutschen Kunstausstellungen" 1937-44,
Abbildungen (Porträts) aus der Medizingeschichte,
sowie die Porträts der Mitglieder der BAdW.
September 2012 - Überarbeitung der Website
Nach dem Auftaktworkshop des DFG-geförderten Kooperationsprojekts "Historisch-biographisches Informationssystem für den deutschsprachigen Raum" am 23./24.7.2012 haben die BSB und die Redaktion der NDB die Website überarbeitet. Die
vernetzten Angebote wurden auf jetzt rd. 90 erweitert. Im Text der Artikel wurden mehr als 50.000 erkannte Personennamen als Querverweise aktiviert.
März 2012 - Übergabe der Eigennamen-Erkennung
Mitte März 2012 übergibt
Dr. Michaela Geierhos von CIS die Eigennamen-Erkennung auf Biographien der NDB und ADB. Im Anschluss arbeitet die Redaktion der NDB die identifizierten Eigennamen auf und bringt sie mit Registerdaten und Normdaten überein.
Februar 2012 - DFG-Antrag bewilligt
Ende Februar 2012 bewilligt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den gemeinsamen Antrag von BSB und Historischer Kommission, mit Partner-Angeboten ein zentrales historisch-biographisches Informationssystem für den deutschsprachigen Raum einzurichten.
Dezember 2011
Präsentation des Linked Open Data Prototyps
data.deutsche-biographie.de durch Martin Brümmer bei der SKIL (Studentenkonferenz Informatik Leipzig) 2011
November 2011 - Kooperation mit dem CIS München
Im November 2011 unterzeichnen Professor Dr. Guenthner und Professor Dr. Hockerts eine Kooperationsvereinbarung zur Eigennamen-Erkennung durch das
Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Vernetzte Angebote
Die Deutsche Biographie vernetzt sich im Internet mit ausgewählten anderen Informationsangeboten, indem sie zu jeder Person, die sie in ihrem Index aufführt, eine strukturierte Linkliste anbietet. Die auf dieser Liste verzeichneten Links führen zu weiteren biographischen Angeboten, außerdem direkt zu Quellenbeständen in Archiven, Quelleneditionen, Bibliographien, Porträtsammlungen und weiteren Materialien, die die Artikel der Deutschen Biographie ergänzen.
Technisch baut die Linkliste der Deutschen Biographie auf BEACON-Dateien auf, die ihrerseits auf der Identifizierung einzelner Personen in der Gemeinsamen Normdatei (GND-ID) basieren; federführend hierfür ist die Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt a. M. Die Deutsche Biographie identifiziert die in ihrem Angebot verzeichneten Personen ebenfalls mit dieser GND-ID. Damit können alle Angebote im Internet, die mit einer identischen GND-ID versehen wurden, untereinander vernetzt werden.
Die Deutsche Biographie strebt mit ihrer Linkliste keine Vollständigkeit aller möglichen Angebote im Internet an, sondern trifft eine Auswahl. In die Linkliste werden Angebote aufgenommen, die
– wissenschaftlichen Standards genügen
– durch eine Institution oder Herausgeber namentlich autorisiert sind
– als dauerhaft gewährleistet erscheinen
– nach den fachlichen Kriterien, mit denen die Redaktion der Deutschen Biographie ihre Artikel auswählt und bearbeitet, als besonders relevant bewertet werden.
Die
Linkliste der Deutschen Biographie ist zur besseren Übersichtlichkeit nach den einzelnen Angebotsgruppen strukturiert.
Auf den
Seiten der Historischen Kommission sind Listen mit BEACON-Dateien zu Datensätzen der Deutschen Biographie bereitgestellt, mit deren Hilfe andere Projekte im Internet direkt auf das Angebot der Deutschen Biographie verlinken können.
Die Deutsche Biographie strebt einen weiteren, auch multimedialen Ausbau ihres Angebots in Kooperation mit Wissenschaftsinstitutionen des deutschen Sprachraums an.
Juli/August 2011
Veröffentlichung von rund 34.000 weiteren Personendatensätzen aus der Kartei der NDB-Redaktion. Die Personen werden im „Index“ publiziert und sind mit Hilfe der GND mit anderen historischen und bio-bibliographischen Informationsangeboten im Internet verlinkt. Nach Digitalisierung und Erfassung der Karteikarten der sog. Hauptkartei erfolgte der Abgleich von 150.000 Personendaten gegen die GND durch die BSB. Nach Zusammenführung der Datenbanken und einer Dublettenbereinigung werden jetzt die neuen Datensätze, die über eine GND-Nummer verfügen, veröffentlicht. Die übrigen werden fortlaufend bearbeitet. Damit sind rund 121.000 Personen mit Hilfe der GND-ID für die Vernetzung vorbereitet. Das Projekt wurde durch die
DFG gefördert.
26. Juni 2011
Workshop „Linked Data und die Deutsche Biographie“, mit der
Präsentation eines Prototyps durch das AKSW.
April 2011
Einspielen der Daten aus dem Projekt „Digitalisierung der NDB-Hauptkartei“.
Dezember 2010
Überarbeitung der Internetangebots.
Juni 2010
Integration des 2007 publizierten 23. Bandes. Neu hinzugekommen sind Informationen zu rund 800 Persönlichkeiten aus dem Bereich Schinzel-Schwarz u. a. über Schriftsteller wie
Arthur Schnitzler und
Arno Schmidt, Musiker wie
Robert und
Clara Schumann, den Maler
Martin Schongauer, die Philosophen
Friedrich von Schlegel und
Arthur Schopenhauer, Ökonomen wie
Gustav Schmoller und
Joseph Schumpeter,
Unternehmer wie
Hanns-Martin Schleyer, den Juristen
Carl Schmitt, die Widerstandskämpfer
Hans und
Sophie Scholl, die Politiker
Carlo Schmid,
Kurt Schumacher und
Dorothea von Schlegel als Wegbereiterin weiblicher Emanzipation, die Schauspielerin
Romy Schneider und
Nobelpreisträger.
April 2010
Beginn des Folgeprojekts: „Digitalisierung der NDB-Hauptkartei“ mit Förderung durch die DFG. Im Laufe eines Jahres werden die Kerndaten (Namen mit Namensvarianten, Berufsangaben, Geburts- und Sterbedaten sowie -orte) zu den Personen in der Hauptkartei der Redaktion der NDB erfasst. In Zusammenarbeit mit der BSB wird für mehrere zehntausend Namen die GND-Identifizierung eingerichtet werden. Die Angaben zu den Personen werden unter
http://www.deutsche-biographie.de integriert.
März 2010
Die Abstracts zu den Referaten und der Tagungsbericht zu der Internationalen Konferenz der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Bayerischen Staatsbibliothek im Historischen Kolleg und in der Bayerischen Staatsbibliothek, 25. - 27. Februar 2010, From Reference Work to Information System -Vom Nachschlagewerk zum Informationssystem.„Wissenschaftliche Qualitätssicherung und Funktionalitätserweiterung historisch-biographischer Lexika in elektronischen Medien“ sind unter
http://www.historischekommission-muenchen.de/index.php?seite=aktuell nachzulesen.